Oncothermia Journal
Volume 4



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Jueckstock J, Rack B, Eberhardt B, Mueller L, Kirchner H, Sommer HL (2011) Locoregional hyperthermia combined with chemotherapy for metastatic breast cancer patients – preliminary results of the Mammather-trial. Oncothermia Journal 4:12-13

“Background
Treatment options for patients with metastatic breast cancer should be as effective and preferably as little toxic as possible. To date there is no standard therapy available and treatment regimens for metastatic breast cancer vary largely. Locoregional hyperthermia might show additive effects to chemotherapy due to an increased perfusion and a simultaneous occurrence of interstitial acidosis in tumor tissue....”


Szasz O (2011) The role and measurement of temperature in oncothermia. Oncothermia Journal 4:13-14

“Temperature is always a critical issue in the hyperthermia treatment in oncology. There are intensive discussions about its role in the treatment, looking for controlling parameters and well defined treatment goals of clinical oncologic hyperthermia. The doubts about temperature have multiple origins. Oncothermia is a hyperthermia method, using heat to reach the desired curative effect. The heatinduced processes are the basic of Oncotherm technologies [1], and oncothermia is definitely a kind of hyperthermia….”



Hofmann H (2011) Bluttest für onkologische und immunologische Fragestellungen. Oncothermia Journal 4:14-15

„In Tumor- und Krebszellen bilden sich durch molekulare und biochemische Änderungen Proteine, die für eine Diagnose und Charakterisierung von Tumoren genutzt werden können. Wenn das Immunsystem benigne oder maligne Tumorzellen (Krebszellen) erkennt, werden Abwehrmechanismen wie die Phagozytose ausgelöst. Dieses Erkennen und Eliminieren von unerwünschten Zellen wird hochspezifisch von Monozyten/Makrophagen durchgeführt, die anschließend wieder in das Blut zurückkehren und über eine einfache Blutentnahme isoliert werden können….”



Migeod F (2011) Resultate einer kombinierten Thermochemotherapie mit Oncothermie und dem modifzierten chronoFLIM-Regime. Oncothermia Journal 4:15-16

„Das kolorektale Karzinom zählt bei beiden Geschlechtern zu den häufigsten Neoplasien, absolut ist es das häufigste gastrointestinale Karzinom. Histologisch handelt es sich zu über 90 % um das Adeno-Karzinom, meist ausgehend von Colon-Polypen verschiedener Dysplasiegrade. Das metastasierte Stadium ist selbst nach Beseitigung des Primärtumors nur selten kurabel. Palliative Möglichkeiten bestehen heutzutage mit den zytostatischen Substanzen 5-FU, mit Blockade der Thymidilat-Synthetase durch Calciumfolinat, Irinotecan und Oxaliplatin, durch den Angiogenesehemmer Bevacizumab und die IGF-Antikörper Cetuximab und Panitumomab (Vectibix). Das durchschnittliche mittlere Überleben ließ sich hierdurch von 6,9 (5-FU mono) auf mittlerweile 23,5 Monate verlängern….”



Gierthmühlen S (2011) Die Abbildung komplementarer Therapien im deutschen Gesundheitssystem-Kostenübernahme durch GKV und PKV. Oncothermia Journal 4:16-19

„Die Rolle komplementärer Therapien im Deutschen Gesundheitssystem lässt sich ohne weiteres durch die Definition der Begriffe „Alternativmedizin“ bzw. „Komplementärmedizin“ der WHO beschreiben. Die WHO definiert diese Begriffe wie folgt: Die Begriffe Alternativmedizin / Komplementärmedizin umfassen ein breites Spektrum von Heilmethoden, die nicht Teil der Tradition des jeweiligen Landes sind und nicht in das dominante Gesundheitssystem integriert sind….”



Brockmann WP (2011) Individuelle Krebstherapie der unerreichte Standard. Oncothermia Journal 4:20-21

„Die Krebstherapie sucht und findet für eine ständig wachsende Anzahl von Krebserkrankungen Standardtherapien auf der Basis fachübergreifend verabschiedeter Leitlinien, die eine gleichbleibend hohe Behandlungsqualität sicherstellen sollen, wie man sie z.B. vonseiten der Pharmaindustrie für die Chargenkonformität von Medikamentenzubereitungen garantieren kann….“



Krautkramer S (2011) Neue Herausforderungen im Praxis- und Klinikmanagement: Prozessoptimierung durch Factoring. Oncothermia Journal 4:22-22

„Moderne Behandlungsmethoden, zunehmende Bürokratie im Berufsalltag sowie ein Wandel von Zahlungsmoral und Wertvorstellungen in weiten Teilen der Bevölkerung stellen das Praxis- und Klinikmanagement immer wieder vor neue Herausforderungen. Für die Privatabrechnung – eine entscheidende Erlösquelle sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich – sind aufgrund dieser Veränderungen insbesondere zwei Konsequenzen auszumachen….”



Thaller A (2011) Randomisierte Ratten und die Würde des Menschen. Oncothermia Journal 4:23-23

„Nur Randomisierte Studien gelten als Standard des Wirksamkeitsnachweises und dürfen das neue Adelsprädikat „Evidenz-basiert“ für sich beanspruchen. Diese Wertung setzt voraus, dass der Aussagewert randomisierter Studien viel höher ist als der von Beobachtungsstudien. Eine Metaanalyse zeigt indessen, dass diese Auffassung nicht haltbar ist, d.h. der „Evidenzbasierten“ Medizin fehlt es selber an Evidenz…“



Zais O (2011) Borreliose-Behandlungen mit dem EHY-3010 ML. Oncothermia Journal 4:23-23

„Borreliose und Oncothermie
Borreliose ist eine in Diagnostik und Therapie sehr schwere Erkrankung. Die Hauptsymptome sind heftige Schmerzen in Gelenken und Muskeln, körperliche wie auch psychische Erschöpfung. Das Nervensystem verliert seine Stabilität. Sensibilitätsstörungen und extreme Nervenschmerzen sind die wesentlichen Zeichen einer Neuroborreliose. Betroffene Patienten werden über die Zeit depressiv, das Leben erscheint nicht mehr lebenswert….“



Herzog A (2011) Lokale Hyperthermie: case reports bei Problemfällen, wissenschaftlicher Hintergrund. Oncothermia Journal 4:24-24

„Die lokale Hyperthermie ist ein ergänzendes Behandlungsverfahren zur Wirkungsverstärkung von Chemotherapie und Bestrahlung bei lokalisierten Tumoren. Studien mit hohem Evidenzlevel liegen vor zur Behandlung des fortgeschrittenen Cervix-Ca., zur Behandlung des Rektum-Ca., des rezidivierten Mamma-Ca. aber auch zu Tumoren der Kopf- und Halsregion. Lokale Hyperthermie ist aber auch bei anderen Tumorentitäten eine sinnvolle ergänzende Therapie. Im Vortrag wird anhand von eigenen Fallbeispielen, aber auch anhand international publizierter Daten die Wertigkeit der lokalen Hyperthermie bei verschiedenen Krebserkrankungen dargestellt….”



Breitkreutz F (2011) Hyperthermie-Erstattung durch die GKV – Ein Überblick über die aktuelle Rechtsprechung anhand von vier Entscheidungen aus den Monaten August und September 2011. Oncothermia Journal 4:27-29

“I. Einführung und Überblick
Die Übernahme hyperthermischer Behandlungen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen wird bekanntlich noch immer überaus kontrovers diskutiert. Auch im sechsten Jahr nach der sog. „Nikolaus“-Entscheidung, mit welcher das Bundesverfassungsgericht den Weg für eine Erstattung auch jenseits negativer GBA-Voten ebnete [1], ist ein Konsens nicht ersichtlich. Insgesamt zeichnen sich die erfassten Konstellationen dadurch aus, dass weitestgehende Einigkeit im rechtlichen Bereich besteht, wohingegen erhebliche Bewertungsdiskrepanzen in tatsächlicher Hinsicht zu verzeichnen sind. Die nachstehende Auswahl der kürzlich vom Verfasser erstrittenen Entscheidungen gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Diskussion….“



Szasz A (2011) The Oncotherm story in personal view (History of modulated electro-hyperthermia). Oncothermia Journal 4:31-61

“Introduction
Introductory personal notes
My mother died of cancer… She was young... She suffered horribly… She could not see me graduate.…. Many years afterwards, my sister was diagnosed with the same type of cancer … The prognosis was very bad… In the time of my sister’s illness oncothermia was already in use. My sister was rescued. She lives happily…”



Szasz O (2011) Temperature measurements during Oncothermia (Collection of temperature measurements in loco regional hyperthermia). Oncothermia Journal 4:62-86

“The temperature is a permanent question of the hyperthermia applications in oncology. There are numerous discussions and debates about its importance and problems of its rising deeply inside of the human body. There are intensive discussions about its role in the treatment, looking for controlling parameters and well defined treatment goals of clinical oncologic hyperthermia. The doubts about temperature have multiple origins. The arguments are sharply differing. The temperature supporters base their opinion on the higher blood-flow by temperature, which delivers more oxygen for complementary radiotherapy and increases the drug concentration and its metabolism in the tumor….”



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